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Wir verwenden das Induktivhärten als Verfahren
zur Randschichthärtung. Hierbei verleihen wir
Werkstücken mit niedriger oder hoher Festigkeit
eine Randschicht mit hoher Härte. Diese
Randschicht, die meist örtlich begrenzt ist,
wird induktiv mit einer Induktorspule erwärmt
und somit auf die notwendige Härtetemperatur
gebracht.
Durch das Abschrecken mit Hilfe einer
auf das Bauteil ausgerichteten Brause und einem
speziellen Abschreckmediums wird eine
Martensitbildung in der Randschicht erreicht.
Für das Induktivhärten eignen sich alle Stähle
mit einem ausreichenden Kohlenstoffgehalt
(ab ca. 0,3 % C). Hinweise auf die Eignung der
Stähle finden Sie auch in der DIN 17112.
Es können jedoch auch Stähle mit geringerem
Kohlenstoffgehalt induktivgehärtet werden.
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